Das Grundprinzip des Versorgseins

Was bedeutet es, versorgt zu sein?

Wenn Ihr diese Frage so stellt, dann schaut Ihr auf das Grundprinzip des Versorgtseins aus dem Mangelbewusstsein. In Eurer hiesigen Welt beherrscht Euch Euer Mangelbewusstsein. Im alltäglichen Leben seht Ihr Euch als bestätigt, dass Ihr Euch kümmern müsst und Euch versorgen müsst, weil es niemand anders tut, wie Ihr meint. Den ganzen Tag seid Ihr immer damit beschäftigt, Euch zu versorgen, Eure Existenz zu sichern, das Notwendige zu erledigen, um die Not von Euch zu wenden. Wenn die Grundlage, das Notwendige, gesichert ist, fangt Ihr an, entspannt ein wenig und tut Dinge oder schafft Euch Dinge an, die über das Notwendige hinausgehen. Ihr werdet entspannter, fangt an, Euch Dingen zu widmen, die über die Versorgung hinausgehen. Ihr nennt es Hobbies, Freizeitaktivitäten, tut Dinge, die Euch interessieren, die Euren Neigungen entsprechen. Ihr habt in Eurem hiesigen Leben von Kindesbeinen an gelernt, dass es in der Reihenfolge zu geschehen hat. Daraus leitet Ihr einen Lebenssinn ab. Manche von Euch sind nur beschäftigt damit, ihre Versorgung sicherzustellen und kommen kaum in den entspannten Zustand über das Notwendige hinaus. Andere wiederum müssen sich kaum um ihre grundsätzliche Existenz sorgen, für das Notwendige ist gesorgt, und sie können sich ihren Dingen widmen, die über die Grundversorgung hinausgehen. Schaut Ihr auf diese Menschen genauer, dann werdet Ihr feststellen, dass auch diese Menschen weiterhin, obwohl ihre grundsätzliche Existenz sichergestellt ist, im Mangelbewusstsein verharren und weiterhin damit beschäftigt sind, das Notwendige zu erledigen, den auch das ist ihr Grundantrieb, haben sie in ihrem bisherigen Leben gelernt. Schließlich und endlich versuchen sie ihr ständiges Mangelbewusstsein zu befriedigen und wenn sie meinen mit der nächsten Aktion nun endlich ihr Mangelgefühl befriedigt zu haben, wärt es fort.
Um mit diesem Gefühl klarzukommen, reagieren sie unterschiedlich. Die einen vergleichen sich mit anderen und meinen zu sehen, dass es ihnen bessergeht und reden auf sich ein, so dass das Gefühl doch Ruhe geben möge. Andere versuchen, das Gefühl zu beruhigen, in dem sie immer abstrusere Ideen und Interessen verfolgen, in der Hoffnung danach ist das Mangelgefühl endlich befriedigt. Aber auch dieser Zustand tritt nicht ein. Jetzt könnt Ihr sagen, dass dieses Gefühl überhaupt der Antrieb für die Entwicklung der Menschheit, überhaupt der Antrieb und die Grundlage für alle schöpferischen Prozesse wäre. An dieser Stelle müssen WIR Euch enttäuschen, denn Ihr unterliegt einer Täuschung. Ihr könntet es beispielweise in der Euch umgebenden Natur sehen, fühlen und sogar hören. Die Pflanzen treiben ihre Blüten nicht ausschließlich zur Arterhaltung. So könntet Ihr in den irdischen Bereichen, in denen es den Frühling gibt, die Aufbruchstimmung wahrnehmen, mit der die Natur, in diesem Fall die Pflanzen ihre Blütenpracht entfalten, diese Freude durch den Freudengesang der Vögel unterstützt wird, in Resonanz tritt, wodurch die Pflanzen noch üppigeres Blüten -und Pflanzenwachstum hervorbringen. Eine jede Pflanze in ihrer Einzigartigkeit, Schönheit, Individualität und Vielfalt, jeder Gesang der Vögel in seiner Einzigartigkeit, Vielfalt und Individualität. Die Natur trägt nicht das Gefühl des Mangels in sich. Sie stellt auch nicht die Frage nach dem Versorgtsein. Sie ist es, da besteht kein Zweifel. Sie weiß es und diese Weisheit fasziniert auch Euch. Sie scheint selbstverständlich und ist es auch. An dieser Stelle fängt Leben erst an.
Die Grundprinzipien sind so grundlegend, dass eigentlich die Frage nach ihnen gar nicht existiert. Sie sind!
WIR haben und werden sie für Euch beschreiben, damit sie für Euch wegweisend wirken können und Euch die Möglichkeit der Erkenntnisse über Eure Irrwege bieten. Der Natur beispielsweise brauchen WIR diese Information nicht zu geben. Vielleicht könnt Ihr jetzt wahrnehmen, wo Ihr Euch in Bezug auf die Grundprinzipien, insbesondere auf das Grundprinzip des Versorgstsein, befindet und wie schlimm und Euch selbstverherrlichend beispielsweise der Satz von Euch ist „und Gott sprach, macht Euch die Erde Untertan“. Das hat „er“ niemals gesagt und dient nur dazu Euer bislang fortwährendes Mangelgefühl und die daraus sich ableitenden Handlungsweisen zu legalisieren.
An sich ist das Versorgtsein ein Zustand und kein Gefühl. Da Ihr diesen Zustand nicht kennt, Ihr diesen Weg hinüber in diesen Zustand erst vollbringen müsst, kann Euch das Gefühl des Versorgtseins dabei helfen. Die Dimension des Versorgtseins werdet Ihr, da Ihr aus dem Mangel kommt, auch durch Euer Gefühl nicht vollends erfassen können. Euer Gefühl wird Euch zu Beginn der Beschäftigung mit dem Grundprinzip lediglich vermitteln können, wie es wäre, wenn Ihr nicht mehr bei allem, was Ihr tut, denkt, hört, fühlt aus dem Mangel die Betrachtung durchführt. Dennoch kann für Euch das Gefühl für das Versorgtsein den Einstieg für Euer Verständnis darstellen. Ihr bekommt eine Ahnung, wie sich das Versorgtsein anfühlt. Anschließend geht es darum, Euer Handeln, jede Handlungsweise gefühlsmäßig zu überprüfen, ob mangelbasierend oder bereits schon das Gefühl des Versorgtseins zugrunde liegt. Das Gleiche gilt für Euer Denken, für Euer Hören, für Euer Fühlen, alles gilt es dahingehend zu unterstützen, ob es aus Eurem Mangelbewusstsein heraus gestützt wird oder dieses bereits das Versorgtsein innenwohnt. Erst wenn Ihr in Eurem Leben das Versorgtsein als Grundprinzip vollständig integriert habt, nichts mehr an Mangelbewusstsein anhaftet, habt Ihr die Voraussetzung geschaffen, das Grundprinzip des Versorgtseins als Zustand wahrzunehmen. Erst jetzt seid Ihr in der Lage am Beispiel der Natur das Versorgtsein zu spüren und damit als erstrebenswert in Euch wachzurufen. Ihr merkt, spürt, den Gleichklang mit der Natur, versteht die Natur wirklich, nehmt Ihre Weisheit und Eure Weisheit im Gleichklang wahr und versteht ihre Bedeutung für Euer Leben vollständig.

Antwort der DREIEINIGKEIT vom 23.9.17